2 zusammengefaltete Blindenlangstöcke

Orientierung / Mobilität

Vielleicht denken Sie ja, dass Sie nicht mehr vor die Tür gehen können, weil Sie schlecht sehen?

Doch dem ist nicht so!

Gehen mit dem Blindenlangstock

Sich zu orientieren, ohne etwas zu sehen, kann man lernen.
Machen Sie ein Training in Orientierung und Mobilität.
Die Kosten dafür trägt i. d. R. die Krankenkasse.
Sie lernen, den Blindenlangstock zu benutzen, wie man sich ohne visuelle Wahrnehmung orientiert, und vor allem, wie man sich ein großes Stück Selbstständigkeit zurückholt.

Mehr Informationen gibt es beim Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein
www.bsv-nordrhein.de

Alternative Führhund

Natürlich ist neben dem Langstock auch ein Führhund eine Möglichkeit, sich draußen in der Welt zu orientieren.
Wenn Sie auf den Hund kommen möchten oder einfach mal wissen wollen, wie das Leben mit Führhund so funktioniert, dann sprechen Sie uns an.
Wir haben diverse Führhundhaltende in unseren Reihen, die Ihnen gerne Auskunft geben.

Mehr Selbstständigkeit im Alltag

Kochen, Putzen, Kleidung aussuchen, Ordnung halten, Papiere Sortieren. All das sind lebenspraktische Fähigkeiten (LPF). Um die neu zu erlernen oder das Vorhandene an die Sehkraft anzupassen gibt es Schulungen von ausgebildeten Rehalehrer*innen .
Im LPF-Unterricht lernen blinde und sehbehinderte Menschen spezielle Techniken, Methoden und Strategien, um ihren Alltag eigenständig zu bewältigen und ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Die Inhalte einer Schulung variieren von Person zu Person.

Je nach individuellen Bedürfnissen und Wünschen können Themen aus den Bereichen Ernährung, Essenstechniken, Körperpflege, Gesundheit, Kleiderpflege, Ordnungssysteme, Haushaltsführung, handwerkliche Tätigkeiten, Kommunikation und Umgang mit Hilfsmitteln dazugehören. Das Training erfolgt üblicherweise bei Ihnen zu Hause.
Mehr erfahren Sie hier:
www.rehalehrer.de

Blinden- und Sehbehindertenverein Bonn/Rhein-Sieg e. V.